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Winterlager 2008

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To-do-Liste

Was wir im Winterlager tun wollen:

Das Zulassungsdokument (Bodenseezulassung) von 2005 registriert folgende Mängel:

  • es fehlt ein Kraftstoffabsperrhahn "außerhalb des Motorraumes"
  • die Entlüftung des Tanks sollte ein Rückschlagventil haben

 

Zudem müssen noch einige Dinge korrigiert werden, weil die "vela" im nächsten Frühjahr eine schweizerische Bodenseeabnahme bekommen soll: 

  • die Gasprüfung ist abgelaufen
  • Die Elektroanlage muß nach Schweizer Vorschriften abgenommen werden
  • Der Motor braucht ein Abgaswartungsdokument

Noch einige Optimierungen:

 

Die Spi-Barberholer der vela sind für mich nicht optimal montiert worden, und zwar sind die Blöcke der Barberholer nur an die Aluschiene geknotet. Hier kommen die gleichen Augen wie für die Spischot hinten (Wichard) zum Einsatz.

 

Außerdem habe ich für die Pfeiffer-Aluschiene ein Paar Springklampen bestellt, damit der Lack durch die Spring am Seitensteg in der Marina Altenrhein nicht leidet.

 

 

Ein Seewasserfilter für die Kühlung des Motors und der Tausch der Fallenumlenker, die durch die dauernde Last von Groß- und Vorsegelfall tief eingekerbt und unrund sind.

 

Bei der Gelegenheit gibt es dann auch eine Führung für Spi-Topnannt und Spi-Niederholer samt Lewmar Fallenstoppern. 

 

Die vela steht (02/09) mittlerweile in einer kuschelig warme Halle: Arbeiten im T-Shirt ist angesagt. Und während draußen die Schnee- und Regenschauer des langen Winters runtermachen, haben wir 15° C in der Halle.

 

 

 

 

 

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Fallenumlenker

Ich habe über Ebäh einen Kantel Teak ersteigert, den ich aufgesägt habe. Dann mit einer Tast-Kurvenlehre (mal bei Lidl geschossen) die Rundung des Decks abgenommen und angerissen. Alex war dann so nett und hat mir mit der Bandsäge im Betrieb die Kurven ausgeschnitten, die ich mit 40er Papier per Hand noch ein wenig anpassen mußte.

Fallen - Hebelklemmen

Zusätzlich zu den bestehenden 3-fach Klemmen von Lewmar sind STB und BB seitig noch je eine Hebelklemme hinzugekommen: Hier werden Spifall und Topnant geklemmt. Die Basis der Hebelkelmmen habe ich mit dem Bandschleifer an die vorhandene Deckskrümmung angepasst
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Tankgeber

Nachdem die Ablesung des Tankinhaltes wohl nur mit einem Zahnarztspiegel möglich war, weil der Tank unterhalb des Plichbodens sitzt, kommt in das vorhandene Loch des mechanischen Schwimmer-Anzeigers ein Ultraschall Sensor für ein Anzeigeinstrument, daß wiederum in das vorgesehene Loch des Volvo Penta Betriebsstundenzählers eingebaut wird. Ein weing Anpassung ist nötig, aber es sieht ganz gut aus.
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Elek-Trick

Für die Kühlbox gibt es ein "Power Outlet" an der Motorraumwand in Richtung Küche, so daß wir die Box tagsüber auf die Hundekoje BB achtern stellen können, ohne daß das Kabel irgendwo rumbamselt.

 

Auch eine weitere Steckdose gibt es unterhalb des Motorpanels, weil die vorhandene Dose nicht die "Zigarettenanzündergröße" hat.

 

Und die 220V Landstromübernahme, die in der Backskiste montiert wird, wird durch eine Außensteckdose ersetzt. Das Kabel ist sonst stark quetschgefährdet.

 

Und zuletzt noch ein Stecker für den Autopiloten von Raymarine.

 

Ist viel Arbeit, vor allem fitzelig, aber im Alltag an Bord wird sich das Ganze positiv bemerkbar machen!

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Spachtel und Lack

Am Steven sind einige "Feindberührungen" zu sehen - da war wohl mal der Steg im Weg! Diese Stellen habe ich mit Tape maskiert und mit Watertite gespachtelt.

 

Und an der Oberkante des abgezogenen Zierstreifens ist ein Riss im Lack, den ich fülle.

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PutiPutzi und Polier'

Den härtesten Job macht Petra: Sie versucht das ausgekreidete hellgraue Gelcoat und die Teakauflagen wieder auf Vordermann zu bringen. Das geht nur mit schleifender Polierpaste, Politur und Wachs.

 

Aber der Effekt ist AHA!

 

Sie glänzt!