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Der Auftakt --- 3-Länder-Cup 2008 ---

ein Frühstart und ein DNF

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23.05.2008
Wir fahren mit beiden Schiffen rüber in die Meichle und Mohr Marina und kommen rechtzeitig an, so daß wir noch einen Platz am Gästesteg bekommen.
Die Marlene liegt direkt von den KastratenCuppern, die eine Eventagentur an den Bodensee gelegt hat. Mächtig cool, die Leute! Und mächtig Welle gemacht. Wir liegen direkt außerhalb des mit Flatterband abgesperrten Bereiches, und Mister Wichtig meint, daß der gaanze Steg "exclusive" ist - weil sie das RIB nicht mehr unterbringen.
Ist nen sch... Job, so einen Capper anzulegen. Es weht kein Lüftchen. Null Welle. Respektvoll warten Heerscharen von Helfern auf die Leinenübergabe. Das RIB ist parat. Die Lücke groß. Und Mister English blökt rum, weil er vielleiche nen bisschen aufgeregt ist - Daueradrenalinschock vom HighSpeedSailing bei 1 bft....

Aber bald ist alles gut. Das Teil angelegt. Sealord endlich relaxt. Smalltalk... big ship, narrow harbour, hard to maneuver, unexperienced crew. Jau.

Schönen lauen Abend gehabt, nette Anleger getrunken.

24.05.2008
Es ist verdammt weit, wenn kein Wind weht. So steht es anderntags im Südkurier. Da hat sie mal recht.

Morgens am Bodensee. Kein Wind. Null Komma Null. Start sei um 8, so stehts in der Segelanweisung. Machen wir doch glatt. Unter Land ein Fitzelchen Wind. Gerade so. Und nun gestehen wir: Fehler 1. Der ist, nicht in den Bereich hinter der Startlinie gefahren zu sein, um uns einzusegeln. Und 2. Verrecken wir dort und müssen uns sputen, hinter die Linie zu kommen. Zack und 3 - da isser, der Start: Und wir zu früh, eingeklemmt. Tja. Round the Startship....

Un denn auf nach Romanshorn, da wartet das MoBo. Was für eine Quälerei! Dümpeln im Pulk. Und warum fangen die anderen immer wieder ein bissi Wind, nur wir nicht? Wie soll man die Tonne runden, wenn keine Fahrt im Schiff ist?
Die Uhr läuft. Irgendwann wird die Regatta abgeschossen. Insekten und Staub auf dem Wasser ist schneller als wir. Treiben wir zurück?

Beste Vorschoterin der Welt macht Analyse anhand von Uhrzeit. Wenn die Sprinta Wind hätte, wie schnell wären wir dann? Und GPS --- wie weit isses noch? Wir sind noch vor der Wendemarke am Rhein. Weit davor. Wieviel Uhr isses denn? Resultat von die Analyse: Selbst wenn wir jetzt mit Rumpfgeschwindigkeit losdonnern könnten, würden wir es nicht mehr schaffen, bevor die Regatta abgeschossen wird. Shi....

Motor an. Und los. Andere machens nach oder vor - egal.

Der Abschuss - Abschluss: Filmreif. Einer kommt durch. Etwas Schizo: Eine echte Rennsemmel ist die Coronado ja nicht - weit von einer Esse oder anderen HighEnd Regattayacht entfernt. Und mit YST 113. Andererseits ist eben diese Coronado unter Segel auf dem Weg zur Ziellinie. Kreuzt. Gegen die Uhr. Wir nehmen Gas weg, um uns das anzusehen. Krimi. Wird der Schönbeck es doch noch schaffen? Japp. 09:47 und paar zerquetschte. 10 hatte er Zeit. Knapp. Alle anderen der Startgruppe wie wir: DeeNeFF. Der Mann kann einfach segeln und hat sein Schiff im Griff. Plus das Näschen für die Windfelder. Ich gönne es ihm und klatsche Beifall.

Hätten wir nicht gedacht, gleich mit der ersten Wettfahrt den ersten Streicher machen zu müssen. Jetzt doch Kirschbecher - ganz da oben.

Mit 2 Schiffen unter Motor zurück nach Altenrhein.

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