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Häufige Fragen zum Mitsegeln

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Mitsegeln - Häufig gestellte Fragen

1. Wie läuft so ein Törn ab?
2. Kann ich mitsegeln, ohne eigentlich segeln zu können?
3. Was für Schiffe sind das, und wie ist das Revier?
4. Was machen wir nachts, und wo segeln wir hin?
5. Was kostet es sonst noch, und woher bekomme ich den Flug?
6. Was für Leute segeln mit?
7. Wer oder was ist Segel-reisen.de?
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Wie läuft so ein Törn ab?

Nach der Ankunft im Ausgangshafen gibt der Skipper eine Kurzeinweisung in die Yacht. Gezeigt wird zunächst alles was für den Betrieb der Bordgeräte notwendig ist. Strom, Wasser, der Herd, und die Toiletten. Die Kabinen werden vergeben und bei Singlereisenden (interessanterweise der überwiegende Teil unserer Mitsegler) zunächst gleichgeschlechtlich belegt. Hört sich komisch an, will sagen zwei Männer oder zwei Frauen teilen sich jeweils eine Kabine. Das gilt natürlich nicht für Pärchen.
So in etwa sieht eine 11,50 Meter Yacht von innen aus!
Hier eine Bavaria 38. Die Zahlen bedeuten die Länge in Fuß, 1 Fuß = 0,30479 Meter

Vor dem ersten Auslaufen werden alle sicherheitsrelevanten Dinge ausführlich besprochen. Wenn der Skipper die Notwendigkeit sieht, werden auch noch ein Paar Handgriffe oder etwa Leinenwerfen geübt. Auf Letzteres würde ich als Crew sogar bestehen, weil es einfach Spaß macht. Der Mittelteil und eigentliche Segelurlaub ist dann sportliches Segeln, phantastische Häfen, einsame Buchten und eine Menge Spaß und Eindrücke die man weder vergessen kann noch vergessen will. Auftanken für den Alltag. Doch dazu finden Sie mehr weiter unten und in den Törnberichten von "segel-reisen.de".

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Segelreisen, wirklich für Jeden!

Definitiv für Jeden! Man muß nicht segeln können. Schwimmen wäre allerdings nicht schlecht, obgleich es bis jetzt noch keiner bei mir mußte. (Weisen Sie uns bitte darauf hin falls Sie nicht schwimmen können, oder sonstige Gebrechen haben.). Überhaupt habe ich bisher nur von einem gehört, der nach dem Genuß geistiger Getränke und entsprechend hoher Welle im Hafen über Bord gegangen ist. Daher, eine Segelyacht ist das sicherste Fortbewegungsmittel, daß ich kenne und alle unserer Skipper sind derart fit, daß sie die Yacht auch alleine führen könnten, wenn es sein müsste. Wir legen dabei insbesondere Wert auf die praktische Erfahrung unserer Skipper. Die amtlichen Scheine, die unsere Skipper natürlich auch haben, sind alleine kein Garant für einen souveränen Skipper. Man hüte sich vor "BR-Scheinneulingen" die meinen, sie seien jetzt Kapitäne, und erstmals in See stechen! Profilneurose ist keine gute Voraussetzung Skipper zu werden.

Wenn der Skipper alles kann, kann ich denn dann noch mitmachen?
Natürlich, sollen Sie sogar, denn bis alle Segel perfekt stehen ist so manches Ende zu dichtzuholen, und eine Menge lernen können Sie noch zusätzlich. Seglerlatein lernen Sie z.B. verstehen, oder können Ihren Skipper verblüffen, wenn Sie schon jetzt erste Vokabeln lernen wollen. Und das schönste, wenn sie nicht wollen, können Sie auch einfach nur in der Sonne liegen, denn Sie wären dann die Ausnahme! (meistens)

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Die Yachten / die Schiffe

Bei den Yachten die wir vermitteln handelt es sich durchweg um sichere und moderne Fahrtenyachten. (Ausnahme: Traditionssegler - das ergibt sich aus dem Wort?). Wenn spezielle Schiffstypen angegeben werden, treffen Sie zu 99 % auch genau diese Yachten an. Da Technik und normale Wartung, wie beim PKW auch, Wartungsarbeiten notwendig machen können, kann es aber auch sein, daß wir alternativ eine weitere Yacht hinzuchartern. Das ist aber die absolute Ausnahme. Wenn doch, dann finden Sie eine in etwa gleichwertige Yacht vor, da wir an niemanden vermitteln der "Seelenverkäufer" ins Rennen schickt. Die einzelnen Revierinfos entnehmen Sie bitte den Revierbeschreibungen
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Wohin der Wind uns treibt...

Die genaue Route wird jeweils vor Ort mit der jeweiligen Crew abgestimmt, wobei die Highlights im jeweiligen Revier natürlich Priorität haben. Der Skipper wird dabei versuchen, möglichst alle Vorschläge mit einzubeziehen, und wird auch erklären was seglerisch bei den jeweiligen Wetterbedingungen erreichbar ist. So kann eine Kreuz (hoch am Wind, siehe "Segeln für Dummies") bei sportlichem Wind oftmals Tagesmale von nur 15sm bedeuten, während ein guter halber Wind, 50sm zu einem schnellen Tagesmal werden läßt. Hinzu wird ein guter Skipper, der das Revier gut kennt, auch den einen oder anderen Tip einbringen, über den die Crew dann befinden kann.  
Zusammenfassend: Alles was im Umkreis von 50 sm zu erreichen ist, kann grundsätzlich ins Auge gefaßt werden. Das, respektive die Ziele, sind nicht fest vorgegeben, sondern werden von der Crew selbst, sowie von Wind und Wetter, und wiederum damit verbunden von der Crewstärke vorgegeben. D.h. wenn man mal großes Pech hat und bei sehr starkem Wind eine "schwache" Crew, ist - bis der Sturm vorüber ist - Landgang angesagt. Wobei man allerdings nicht denknotwendig gehen muß. Landgang ist zudem ein wichtiger Bestandteil von Segelurlaub, denn wer will denn schon an all dem Schönen vorbeisegeln, ohne es zumindest mal gesehen zu haben. Damit kommen wir denn auch zu Thema Hafen. Nach dem Segeln gibt es zwei neue Möglichkeiten: Hafen, Bucht oder Nachtfahrt. Je nach Crewunsch akzentuiert man Hafen oder Bucht, macht aber meistens beides abwechselnd. Nachtfahrten bieten sich bei gutem Wetter an, und sollten z.B. in den Liparischen Inseln (Sizilien) nicht fehlen, da der feuerspeiende Stromboli bei nacht ganz klasse aussieht.
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Was kostet es sonst noch,

und wie komme ich hin?

Sonstige Kosten sind gering, aber vorhanden. Diesel für die Maschine wird aus der Bordkasse bezahlt, ebenso Hafenliegegebühren. Auch Proviant wird aus der Bordkasse bezahlt. Der Skipper zahlt nicht in die Bordkasse ein, wird aber nach altem Seemannsbrauch mitversorgt. Die "Nebenkosten" können damit so ca. zwischen 70 und 150 Euro pro Woche liegen. Exakt läßt sich das schon daher nicht sagen, weil sich die Kosten an Bord nach den Vorlieben der Crew richten. Je nachdem, ob man eher essen geht, oder die Bordkombüse mit vereinten Kräften traktiert, liegt der Wochenbedarf etwas niedriger oder eben etwas höher. Ebenso ist ankern preiswerter als ein Nobelhafen auf Korsika. 90 Euro dürften bei einer bedachten Crew realistisch sein. Das entspräche dann dem Essen in Häfen und dem Kochen in einsamen Buchten. Grad so wie es sich anbietet und die Crew es miteinander abstimmt.

Jan und Hein und Klaas und Pitt

... die haben Bärte.... aber wer fährt denn mit?

Nette Leute....
Der Altersdurchschnitt liegt Erfahrungsgemäß zwischen 25 und 40, wobei es meistens einen leichten Frauenüberschuß gibt. Das stellt sich schon bei den hier eingehenden Anfragen heraus, und das stelle ich auch immer in meinen Urlauben fest, die ich natürlich auch jeweils als Skipper auf dem Wasser verbringe. Was das Alter angeht versuchen wir ungefähr gleichaltrig zu vermitteln, was auch meistens klappt. Gerne berücksichtigen wir aber auch spezifische Wünsche! Bei eigenen Reisen versuchen wir gleiche Frauen- und Männeranteile hinzubekommen. Die Doppelkabinen werden bei Einzelreisenden grundsätzlich Gleichgeschlechtlich belegt.
Können denn die meisten segeln?
Viele waren erst selten "auf See" und wünschen die Mischung aus Sport, Kultur und Erholung, was wiederum schon viel aussagt. Viele trinken auf See mal gerne einen Campari/O-Saft und im Hafen kann es dann auch schon mal genußvoll ein Fläschchen Wein, oder das eine oder andere Bier werden. Dabei liegt der Akzent auf Genuß, und Wirkungstrinker, die am besten nicht mehr wissen wollen wer sie sind, hatte ich zum Glück noch nie an Bord. Wohlverstanden, sind wir allerdings sicher auch keine Kostverächter. 

Wer oder was ist segel-reisen.de?

Segel-reisen.de ist eine Wassersport- Dienstleistungsagentur. Wir vermitteln nicht nur Mitsegeltörns auf Yachten und Großseglern, sondern auch Yachten zum Chartern, Prüfungstörns, Skippertraining, Yachtservice und Wassersport-Marketing - eben ein "Rundumschlag" rund um´s Segeln.

Der Bazillus nauticus hat mich voll erwischt: Ich bin begeisterter Segler und skippere einige Törns auch selbst, wenn das Fernweh wieder mal zuschlägt und ich meine Reviererfahrungen gerne selber mache.

Meine (seglerische) Liebe gilt insbesondere alten Yachten - die aus Holz haben es mir angetan. Das handwerkliche Können und die Detailliebe, die man auf alten Schiffen entdecken kann, findet sich auf den modernen Plastikschüsseln nicht. Was nicht heißt, daß ich eine nagelneue Charteryacht von Bavaria, Beneteau, Hanse oder Elan nicht zu schätzen weiß: Im Gegenteil!

Auf diesen Seiten ist auch Werbung, das ist unschwer zu übersehen. Diese Werbepartner bieten jedoch Produkte und Dienstleistungen an, die wir empfehlen können und mit denen wir zusammenarbeiten.

Ist segel-reisen auch Veranstalter?

Nein. Auf diesen Seiten finden Sie Angebote unterschiedlicher Veranstalter in unterschiedlichen Revieren. Im Unterschied zu den Veranstaltern muss segel-reisen.de die Törns aber nicht "an die Kunden" bringen (weil feste Kontingente gebucht sind). So haben wir die Möglichkeit, für Sie, mit Ihren Anforderungen und Kenntnissen, mit Ihren Urlaubs- und Entspannungsbedürfnissen den"richtigen" Törn anzubieten.

Die Veranstalter dieser Törns sind seit langen Jahren auf dem Markt und halten dabei  einen Standard, der seinesgleichen sucht, und haben für ihre Reisen auch noch ausgezeichnetes Personal (Skipper). Selbst wenn man den Veranstalter "machen" wollte, wäre das schwer nachzumachen, und ich kenne auch solche die mit dem Versuch "Schiffbruch" erlitten haben. Andere bieten mindere Qualität, und haben daher nur Laufkundschaft. Wie ich finde, auch kein lohnendes Ziel.

Wozu brauche ich denn dann noch segel-reisen.de?

Brauchen tun Sie mich nicht.

Aber ich habe auf diesen Seiten nur Angebote aufgelistet, die ich kenne, arbeite nur mit Unternehmen und Veranstaltern zusammen, die seriös sind und kann Ihnen sagen, mit wem und wohin man segeln gehen kann - und wohin besser nicht.

Einen Preiswettbewerb kann und will ich nicht mitmachen, also hier gibt´s nichts billiger...

Vergleichen Sie ruhig mal, wer mehr Info-Service bietet. Dieser Service kostet Sie nichts, denn Sie bekommen bei uns die original Veranstalterpreise. Und auch dem Veranstalter ist es recht, da er kostengünstig werben kann. Denn was nützt das beste Angebot, wenn es nicht möglichst alle kennen. Wie auch immer Sie sich entscheiden, wünschen wir Ihnen einen tollen Urlaub, und schauen Sie doch bitte mal wieder vorbei!